Notice: Duplicate entry '8832842' for key 'PRIMARY' in /httpd/NETworkORG/bauordnung.at/www.bauordnung.at/database/var_database.inc.php on line 184
error 103g
DB function failed with error number 1062
Duplicate entry '8832842' for key 'PRIMARY' SQL=INSERT INTO ptk_protokoll_bauordnungAT_user SET srpro_id = 'NULL', srpro_name = '', srpro_numip = '920724623', srpro_robotid = '', srpro_dbid = '', srpro_datum = FROM_UNIXTIME('1511251962'), srpro_webseite = 'www.bauordnung.at', open_open = 'A', open_menu = '1', open_bund = '2', open_text = '4', open_satz = '18', open_para = '', open_jahr = '', open_lgbl = '', open_tota = '', open_old = '0', var_referer = '', var_scriptname = '/oesterreich/kaernten/kaernten_bauvorschriften_abschnitt_18.php', var_useragent = 'CCBot/2.0 (http://commoncrawl.org/faq/)', var_httpvia = '', var_httpxforward = '', var_query = '', var_acceptlang = '', var_acceptenco = 'x-gzip, gzip, deflate', var_acceptchar = '', var_cookies = '', var_requestmethod = 'GET', info_follow = '', info_cookie = '0', info_bookmark = '0', info_known = '0', info_id = '', info_shareid = '', info_special = 'noref', geoip_lang = '', geoip_continent = 'NA', geoip_countrycode = 'US', geoip_country = 'United States', geoip_region = 'VA', geoip_city = 'Ashburn', geoip_dma = '511', geoip_area = '703' :: www.bauordnung.at :: Bauordnungen, Baugesetze, Bauverordnungen, Bautechnik


  www.bauordnung.at


Übersicht über Bauordnungen, Baugesetze und
andere wichtige Informationen im Baugebiet
    Design & ©2008 by www.speednic.eu, All rights reserved.
MyLinkState
  Ihre Werbelinks hier ...



Home
Impressum
Feedback
Newsletter
Forum
Links
Österreich
Burgenland
Kärnten
Kärntner Bauordnung 1996 K-BO
Kärntner Bauvorschriften
I. Allgemeines
II. Grundstücke und Anordnung von Gebäuden
III. Allgemeine Bauvorschriften
IV. Wohnungen
V. Hochhäuser
VI. Schulen
VII. Kindergärten und Horte
VIII. Veranstaltungsräume
IX. Kinoräume
X. Gaststätten
XI. Betriebsbauten
XII. Garagen
XIII. Landwirtschaftliche Bauten
XIV. Klimaanlagen
XV. Krankenanstalten
XVI. Bauliche Vorkehrungen für Behinderte
XVII. Zentrale Feuerungsanlagen für Gebäude mit Aufenthaltsräumen
XVIII. Ölfeuerungsanlagen
XIX. Übergangs- und Schlußbestimmungen
Kärntner Energieeinsparungs- und Wärmeschutzverordnung
Niederösterreich
Oberösterreich
Salzburg
Steiermark
Tirol
Vorarlberg
Wien
OIB Richtlinien
Deutschland
Schweiz

Österreich - Kärnten
Kärntner Bauvorschriften
geändert am 16.04.2008

XVIII. Abschnitt - Ölfeuerungsanlagen

Die Bestimmungen dieses Abschnittes gelten nicht für Ölfeuerungsanlagen, bei denen die Verbrennungseinrichtungen, die Heizkörper und die Öllagerung in derselben Ebene liegen, sofern für die Öllagerung nicht ein Öllagerraum (§ 200 Abs 2) erforderlich ist.

(1) Heizräume im Sinne dieses Abschnittes sind Räume, in denen Feuerstätten mit Ölfeuerung, ausgenommen Etagenheizungen und Küchenherdfeuerungen, untergebracht sind.

(2) Öllagerräume im Sinne dieses Gesetzes sind Räume, die zur Lagerung von mehr als 800 Liter Heizöl dienen.

(3) Lagerbehälter zur Lagerung von Öl sind:
a) freistehende oder unterirdisch verlegte Behälter, in denen Ölvorräte gelagert werden;
b) Zwischenbehälter, die von der Rohrleitung zwischen den Lagerbehältern und den Verbrennungseinrichtungen eingebaut sind und die für die Aufnahme kleinerer, etwa nur für den Tagesbedarf notwendiger Ölmengen geeignet sind.

(4) Verbrennungseinrichtungen sind:
a) Einrichtungen mit selbsttätiger Zündung, Regelung und Abstellung (vollautomatische Einrichtungen);
b) Einrichtungen ohne selbsttätige Zündung (halbautomatische Einrichtungen).

(1) Der Fußboden von Heizräumen ist wasserdicht und ölfest herzustellen. Öffnungen im Fußboden sind ölfest zu verschließen.

(2) Türen zu Heizräumen sind brandhemmend auszubilden, wenn nicht im Interesse der Brandsicherheit, insbesondere im Hinblick auf die Lage und den Verwendungszweck des Gebäudes und das Ausmaß der installierten Heizleistung, eine brandbeständige Ausführung erforderlich ist. Türen zu Heizräumen müssen nach außen aufschlagen.

(1) Heizöl darf nur in geschweißten, völlig dichten, allseits geschlossenen und standsicheren Behältern gelagert werden, die aus Stahl St 37 T oder St 37/2 hergestellt sind. Bei Behältern mit einem Fassungsraum bis zu 300 l muß die Wandstärke mindestens 1,25 mm betragen. Bei einem Fassungsraum von 300 l bis 2000 l müssen Batteriebehälter eine Mindestwandstärke von 1,8 mm aufweisen. Plattentanks müssen den statischen Erfordernissen entsprechen. Plattentanks mit einem Fassungsraum bis zu 3000 l und Behälter mit einem Fassungsraum von über 2000 l müssen eine Mindestwandstärke von 3 mm und Plattentanks über 3000 l Fassungsraum eine Mindestwandstärke von 5 mm aufweisen. Plattentanks müssen beiderseits geschweißt sein und mit den erforderlichen Versteifungen gegen Ausbuchtungen ausgestattet werden. Eckschweißungen sind unzulässig. Andere Werkstoffe als Stahl dürfen für Behälter verwendet werden, wenn im Hinblick auf den Verwendungszweck Gleichwertigkeit gegeben ist.

(2) Freistehende Lagerbehälter sind so aufzustellen, daß sie allseits leicht zugänglich sind. Ein entsprechender Abstand zur Decke ist vorzusehen. Die Dichtheit der Blechverbindungen muß von außen leicht überprüft werden können. Stahlbehälter sind außen mit einem Rostschutzanstrich zu versehen. Behälter mit einem Fassungsraum bis zu 50.000 Liter dürfen an zwei angrenzenden Seiten mit je einem Abstand von 10 cm von den Wänden aufgestellt werden. Die Behälter sind auf einen mindestens 10 cm hohen Sockel zu stellen.

(3) Unterirdisch verlegt werden dürfen nur doppelwandige Lagerbehälter aus Stahl mit Leckanzeigegerät sowie im Hinblick auf den Verwendungszweck gleichwertige Kunststoffbehälter oder Stahl- bzw. Stahlbetonbehälter mit Kunststoff-Innenhüllen und Leckanzeigegeräten. Die Behälter sind mindestens 1 m hoch mit steinfreier Erde oder Sand zu überschütten. Dürfen Behälter nicht belastet werden (Überlagerung mit schweren Gegenständen, Überfahrung durch Fahrzeuge u. a.), genügt eine Überschüttung von 50 cm. Die Wände von unterirdischen Behältern müssen mindestens 5 mm dick sein. Unterirdische Behälter aus Stahl sind entsprechend gegen Korrosion zu schützen. Der Korrosionsschutz ist gut haftend auf die Grundierung aufzubringen. Der Korrosionsschutz muß wasserundurchlässig und widerstandsfähig gegen schädliche Einflüsse des Erdreiches sowie gegen thermische Beanspruchung während des Transportes sein und darf Stahl nicht angreifen. Isolierte Behälter sind mit einem Wärmestrahlen reflektierenden Überzug zu versehen.

(4) Auf gewachsenem, tragfähigem Boden dürfen Behälter (Abs 3) unter Verwendung einiger Lagen von Sand, Dachpappe oder dergleichen unmittelbar, auf geschüttetem Boden nur unter Verwendung von zwei oder mehreren Betonsätteln und so gelagert werden, daß vorhandene Rundnähte von den Sätteln einen Abstand von mindestens 5 cm haben.

(5) Können Behälter durch Grundwasser überflutet werden, sind sie gegen Auftrieb zu sichern.

(6) Zum Einbringen eines Behälters dürfen nur sachgemäß an diesem befestigte Hebeösen verwendet werden; diese sind entsprechend gegen Korrosion zu schützen.

(7) Einstiegsöffnungen der Behälter müssen rund sein und einen lichten Durchmesser von mindestens 60 cm haben. Über waagrechten oder vorseitlichen Einstiegen im Behälter muß ein Abstand von mindestens 1 m frei sein. Freistehende Lagerbehälter bis zu einem Fassungsraum von höchstens 2000 Liter bedürfen keiner Einstiegsöffnung.

(8) Zwischenbehälter mit einem Fassungsraum bis 800 Liter dürfen im Heizraum oder im Öllagerraum, Zwischenbehälter mit einem Fassungsraum von über 800 Liter nur in einem Öllagerraum untergebracht werden. Werden Zwischenbehälter in einem Heizraum angeordnet, muß der waagrechte Abstand zu Feuerstätten mindestens 2 m betragen. Dieser Abstand darf bis auf 1 m verringert werden, wenn zwischen den Wärmeerzeugern, den zugehörigen Rauchrohren und den Behältern eine Dämmwand aus nicht brennbaren Baustoffen errichtet wird.

(9) Metallbehälter sind zu erden.

(1) Lagerbehälter und ölführende Rohrleitungen sind nach ihrem Einbau und vor der ersten Benützung folgenden Überprüfungen zu unterziehen:
a) freistehende Behälter sind vor der ersten Benützung mit Wasser zu füllen und wenigstens 24 Stunden hindurch auf ihre Standfestigkeit und Dichtheit zu überprüfen;
b) unterirdische Lagerbehälter sind einer Gasdruckprüfung mit 0,3 bar zu unterziehen;
c) Leckschutzeinrichtungen von Doppelwandbehältern und Doppelrohren sind auf ihre Funktionsfähigkeit zu überprüfen;
d) ölführende Rohrleitungen müssen einer Druckprobe mit dem 1,5fachen Betriebsdruck, mindestens jedoch mit 10 bar, unterzogen werden, wobei während der Prüfung die Rohrleitungen nicht an die Lagerbehälter angeschlossen sein dürfen.

(2) Nach der Durchführung von Reparaturarbeiten an Lagerbehältern und Rohrleitungen sind die nach der Art der Reparatur erforderlichen Prüfungen nach Abs 1 zu wiederholen.

(3) Die Prüfungen nach Abs 1 lit b bis d sind mindestens alle sechs Jahre zu wiederholen.

(4) Die Prüfungen sind vom Bauausführenden des Lagerbehälters oder der Ölfeuerungsanlage oder einer hiezu befugten Person durchzuführen. Über die durchgeführte Prüfung ist eine Bescheinigung auszustellen, aus der das Ergebnis der Überprüfungen ersichtlich ist. Die Bescheinigungen sind der Behörde auf ihr Verlangen vorzulegen.

(5) Wer die Bestimmungen der Abs 1 bis 4 übertritt, begeht eine Verwaltungsübertretung und ist von der Bezirksverwaltungsbehörde mit einer Geldstrafe von S 3000,- bis S 30.000,- zu bestrafen.

(1) Die Rohre und ihre Dichtungen müssen so beschaffen sein, daß sie den auftretenden mechanischen, chemischen und thermischen Beanspruchungen standhalten. Bewegliche (flexible) Leitungen dürfen nur verlegt werden, wenn sie sichtbar und nicht länger als 1,5 m sind. Rohrleitungen für Temperaturen von über 80 Grad Celsius sind im Verkehrsbereich gegen gefahrbringende Berührungen zu verkleiden. Erdverlegte Rohrleitungen sind zum Schutz gegen Korrosion mit einer chemisch und mechanisch widerstandsfähigen Isolierung zu versehen. Ölführende Rohrleitungen sind zu kennzeichnen.

(2) Die Fülleitung der Lagerbehälter ist mit einer Kappverschraubung dicht abzuschließen und im Bedarfsfall mit Absperrventilen zu versehen.

(3) Jeder Behälter ist mit einem nicht abschließbaren Lüftungsrohr zu versehen, das so hoch zu führen ist, daß beim Füllen des Behälters ohne Pumpe Öl aus der Lüftungsleitung nicht ausfließen kann. Lüftungsrohre müssen jedoch mindestens 2,5 m über dem anschließenden Gelände oder der Füllstelle und unmittelbar ins Freie ausmünden. Das Rohrende ist mit einer Flammenrückschlagsicherung auszustatten und gegen Eindringen von Niederschlagswässern entsprechend zu sichern. Behälter sind mit einer Füllalarmeinrichtung auszustatten. Der für die Entlüftungsleitung der Behälter erforderliche Innendurchmesser hat dem Durchmesser der Fülleitungen zu entsprechen.

(4) Für ölführende Leitungen und Lüftungsleitungen sind Gewinderohre zu verwenden. Lüftungsrohre von Zwischenbehältern, die mit einer Pumpe gefüllt werden, müssen in die Lagerbehälter münden. Ihr Durchmesser muß mindestens um eine Dimension größer sein als die Ölzuleitung. Ein eigenes Lüftungsrohr des Zwischenbehälters darf in diesem Falle nicht angeordnet werden. Wenn das Öl im Lagerbehälter aufgeheizt wird, ist die Überlaufleitung mit einer Beheizung zu versehen.

(5) Die Ölentnahmeleitung der Behälter ist so anzuschließen, daß Schlamm und Wasser während der Ölentnahme nicht mitgerissen werden können.

(6) Die Einmündungsstellen von Ölleitungen in unterirdische Behälter dürfen nicht überdeckt werden.

(7) Behälter sind mit einem Füllalarm zu versehen.

(8) Unterirdisch verlegte ölführende Rohrleitungen müssen
a) in einem dichten, korrosionsbeständigen Schutzrohr oder ähnlichem mit Gefälle und einem Kontrollschacht (Kontrollraum) geführt werden oder
b) doppelwandig ausgeführt und an ein Leckanzeigegerät angeschlossen werden oder
c) als Saugleitungen ausgebildet sein, bei denen die Flüssigkeitssäule bei Undichtheiten abreißt; die Saugleitungen müssen mit stetigem Gefälle zum Tank verlegt sein und dürfen außer am oberen Ende kein Rückschlagventil aufweisen.

(1) Jeder Behälter ist mit einer geeigneten Vorrichtung auszustatten, durch die der jeweilige Ölstand verläßlich festgestellt werden kann; zulässig sind nur Ölstandsanzeiger in geschlossener Form, wie Peilstäbe mit Kappverschraubung, pneumatische oder elektrische Anzeiger oder Schwimmeranzeiger in geschlossener Form. Kommunizierende Ölstandsanzeiger aus Glas oder Kunststoff sind unzulässig.

(2) Wird das Heizöl für einen oder mehrere Brenner aus einer Ringleitung entnommen und wird diese Leitung aus dem Lagerbehälter unter Druck gespeist, ist in die Ringleitung an geeigneter Stelle ein Öldruckanzeiger einzubauen.

(1) In die aus den Behältern führenden Ölleitungen sind folgende Absperrvorrichtungen einzubauen:
a) eine innerhalb der Wanne liegende Absperrvorrichtung beim Austritt der Leitung aus dem Lagerbehälter;
b) eine Absperrvorrichtung unmittelbar vor der Verbrennungseinrichtung;
c) eine im Brandfalle selbsttätige Vorrichtung (Brandschutzschalter und Brandstreifen), welche die Ölzufuhr zum Brenner unterbindet.

(2) Die Vorrichtung nach Abs 1 lit c muß einwirken auf entweder
a) Brandschutzventile nach dem Lagerbehälter oder Zwischenbehälter bei Selbstzufluß des Heizöles zum Brenner,
b) den Schalter der Ölpumpe bei Druckförderung oder
c) den Schalter des Brenners, wenn dieser das Öl selbst ansaugt.

(3) Als Brandschutzventile sind vollständig dichthaltende und leichtgängige Ventile, wie z.B. ein Balgenventil oder ein Magnetventil, zu verwenden, die unmittelbar beim Eintritt der Leitungen in den Heizraum, wenn ein Zwischenbehälter im Heizraum aufgestellt ist, dann unmittelbar nach diesem, einzubauen sind. Diese selbsttätig schließenden Absperrvorrichtungen müssen von einem sicheren Ort (Fluchtweg) aus betätigt werden können.

(4) Wenn eine Ölrückleitung vom Brenner vorhanden ist, muß diese an der Oberseite des Lagerbehälters einmünden oder in einer Ringleitung kurzgeschlossen werden.

(5) Für das Abschalten der Gesamtanlage einschließlich Vorwärmung - jedoch ohne Raumbeleuchtung - ist ein elektrischer Hauptschalter außerhalb des Heizraumes an einer leicht zugänglichen und nicht gefährdeten Stelle (Fluchtweg) anzubringen.

(1) Einrichtungen zum Vorwärmen des Öls in druckfreien Behältern müssen so beschaffen sein, daß das Öl auch bei nahezu entleerten Behältern nicht über 80 Grad Celsius erwärmt werden kann. Bei Durchlaufvorwärmern und Druckvorwärmern muß die Heizöltemperatur mindestens 20 Grad Celsius unter dem Flammpunkt des Öls bleiben. Heizölvorwärmer müssen für den betreffenden Druck gebaut sein.

(2) Elektrische Heizkörper von Ölbehältern sind durch Thermostate zu steuern, die die Heizkörper sofort abschalten, wenn die Öltemperatur 80 Grad Celsius erreicht.

(3) Heizkörper von Ölbehältern, deren Temperatur 80 Grad Celsius überschreiten kann, dürfen in druckfreien Behältern nicht aus dem Ölspiegel herausragen; die Ölentnahmestelle muß im Behälter so untergebracht werden, daß die Heizflächen ständig mindestens 40 mm hoch mit Öl bedeckt bleiben.

(4) Druckfreie Behälter, in denen Öl mittels Heißwasser, Dampf oder elektrischen Heizkörpern vorgewärmt wird, sind mit einem Thermometer auszustatten, durch das die Öltemperatur nächst der Vorwärmeeinrichtung festgestellt werden kann. Die höchstzulässige Temperatur des Öls von 80 Grad Celsius muß am Thermometer durch eine rote Marke gekennzeichnet sein.

(1) Die Heizölbrenner müssen den Anforderungen der technischen Wissenschaften entsprechen. Sie sind so einzubauen und einzustellen, daß die Flamme nicht schädigend auf Kesselwandungen einwirken kann. Nötigenfalls sind Kesselteile durch feuerfeste Auskleidungen zu schützen.

(2) Selbsttätige Verbrennungseinrichtungen müssen so ausgestattet werden, daß sie nur dann in Betrieb gesetzt werden können, wenn die in Rauchabzüge eingebauten Drosselklappen oder ähnliche Drosselvorrichtungen ganz geöffnet oder eingebaute Saugzugvorrichtungen in Betrieb sind. Fällt diese Saugzugvorrichtung aus, muß sich der Brenner selbsttätig abschalten. Unter dem Brenner ist eine Tropftasse anzuordnen.

(3) Die Heizölzufuhr zur Feuerung muß unterbrochen werden können
a) durch eine zwangsgesteuerte Absperrung, die bei Ausfall der Zerstäubungseinrichtung (z.B. bei Ausfall des elektrischen Stromes oder der Gebläseluft) oder bei Ausbleiben, Abreißen oder Nichtzustandekommen der Flamme die Ölzufuhr selbsttätig unterbricht,
b) bei Dampferzeugern über eine zusätzliche Wassermangelsicherung.

(4) Bei Luftheizungsanlagen mit Zwangsluftumwälzung mittels Ventilators muß beim Anlauf und während des Betriebes gewährleistet sein, daß der Ölbrenner bei Ausfall oder Störung des Ventilators sicher abgeschaltet wird.