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Österreich - Kärnten
Kärntner Bauvorschriften
geändert am 16.04.2008

IV. Abschnitt - Wohnungen

Die Festlegung des Standortes von Gebäuden, die Wohnungen enthalten, hat - unbeschadet der Bestimmungen des 2. und 3. Abschnittes - unter Bedachtnahme auf den Außenlärm und die Belichtung sowie unter Berücksichtigung einer möglichst optimalen Sonneneinstrahlung in die Aufenthaltsräume zu erfolgen.

(1) Eine Wohnung ist ein baulich in sich abgeschlossener Raumverband innerhalb eines Gebäudes, der den Bedürfnissen von Unterkunft und Haushaltsführung entsprechen muß.

(2) Die Aufenthaltsräume in einer Wohnung sind Wohnräume. Alle übrigen Räume sind Nebenräume.

(1) Wohnungen sind im Gebäude so anzuordnen, daß der freie Lichteinfall in die Wohnräume gewährleistet ist. Dies ist gegeben, wenn in einem Meter Höhe über dem Fußboden in einem Winkel von 45 Grad - senkrecht zur Hausfront gemessen - der freie Lichteinfall in einer Breite von zehn Metern - entlang der Außenwand des Gebäudes gemessen - erfolgen kann. Die Bestimmung des zweiten Satzes gilt nicht, wenn durch ihre Einhaltung Interessen des Schutzes des Ortsbildes verletzt würden.

(2) Wenigstens ein Wohnraum ist so anzuordnen, daß Belichtungsöffnungen nicht ausschließlich nach Norden gerichtet sind.

(1) Wohnungen müssen mindestens eine Nutzfläche von 25 m2 haben.

(2) Wohnungen bis zu 30 m2 dürfen nur einen Wohnraum enthalten.

(3) Wohnräume, ausgenommen Küchen, müssen eine Nutzfläche von mindestens 10 m2 haben.

(4) Die Nutzfläche einer Wohnung oder eines Wohnraumes ist ihre gesamte Bodenfläche abzüglich der Wandstärken und Stiegenflächen.

Für Gebäude mit mehr als vier Wohnungen müssen entsprechend der Zahl der Wohnungen leicht zugängliche, geeignete Abstellplätze für Kinderwagen und Fahrräder vorgesehen werden.

(1) Wohnungen sind gegen den Außenlärm und die Übertragung von im Gebäude entstehendem Schall ausreichend abzuschirmen.

(2) Mit einer den Bestimmungen des Abs 1 entsprechenden Schalldämmung sind insbesondere auszustatten:
a) diejenigen Außenwände, Trennwände, Decken und Fußböden, die Wohnungen umschließen, sowie alle Türen, Fenster und ähnliche Verschlüsse;
b) alle Leitungen und Verrohrungen;
c) alle im Gebäude befindlichen Schächte, wie Aufzugsschächte, Müllabwurfschächte und Installationsschächte.

(3) Stiegen sind so herzustellen, daß die Übertragung des durch die Benützung entstehenden Schalles in die Wohnungen eingeschränkt wird.

Die Bestimmungen des § 20 Abs 4, des § 37 Abs 1 zweiter Satz und des § 37 Abs 2 erster Satz gelten nicht für Einfamilienhäuser.

(1) Die Bestimmungen des § 21 Abs 4 gelten nicht für Stiegen in einer Wohnung.

(2) Das Steigungsverhältnis, die Stufenhöhe und die Stufenbreite sind so zu wählen, daß ein sicheres Begehen möglich ist.

(1) (entfällt)

(2) Fußböden in Wohnräumen sind fußwarm auszubilden.

(3) In Gebäuden mit nur einer Wohnung darf der Bodenbelag auf Dachböden aus brennbaren Baustoffen hergestellt werden.

(1) Die Schwellen von Türen, die in Wohnungen oder in Wohnräume führen, müssen mindestens 0,15 m über dem davor liegenden Gelände liegen.

(2) Türen, die in Wohnungen führen, müssen eine lichte Mindestbreite von 0,85 m aufweisen.

(3) § 36 Abs 3 letzter Satz gilt nicht für Eingangstüren zu Wohnungen.

(1) In jeder Wohnung muß ein Abort vorgesehen werden. Dieser ist als Wasserklosett auszubilden, wenn ein entsprechender Wasseranschluß möglich ist.

(2) Wenn eine ausreichende Wasserversorgung möglich ist, muß jede Wohnung mit einem Bad oder einem Duschraum ausgestattet werden. Das Bad oder der Duschraum muß mindestens mit einem Waschbecken ausgestattet werden.

(3) Bei Wohnungen mit mehr als zwei Wohnräumen muß mindestens ein Abort außerhalb des Bades oder des Duschraumes untergebracht werden.

(4) Der Zugang zu Aborten darf nicht durch einen Wohnraum erfolgen. Dies gilt nicht für den Fall, daß bereits ein Abort ohne Zugang durch einen Wohnraum vorhanden ist.

In Gebäuden mit mehr als zwei Wohnungen ist in jeder Wohnung eine Trinkwasserentnahmestelle vorzusehen.

(1) In Wohnungen mit mehr als zwei Wohnräumen ist ein entsprechender Abstellraum - in sonstigen Wohnungen eine entsprechende Abstellfläche - vorzusehen.

(2) In Gebäuden mit mehr als vier Wohnungen sind in einem der Wohnungsanzahl entsprechenden Ausmaß Einrichtungen zum Waschen und Trocknen von Wäsche vorzusehen.