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Österreich - Kärnten
Kärntner Bauvorschriften
geändert am 16.04.2008

V. Abschnitt - Hochhäuser

(1) Hochhäuser sind Gebäude mit mehr als acht Vollgeschossen oder einer Traufenhöhe von mehr als 30 m über dem angrenzenden projektierten Gelände.

(2) Die Bestimmungen dieses Abschnittes gelten sinngemäß für bauliche Anlagen mit einer Traufenhöhe von mehr als 30 m über dem angrenzenden projektierten Gelände.

Ein Anbau an ein Hochhaus ist nur zulässig, wenn das Hochhaus durch einen Brand des Anbaues nicht gefährdet wird und durch den Anbau Rettungsmaßnahmen aus dem Hochhaus nicht behindert werden.

Jedes Kellergeschoß muß mit zwei Ausgängen versehen werden. Ein Ausgang muß unmittelbar ins Freie führen.

Innenwände müssen brandhemmend hergestellt werden.

Brandwände dürfen nur durch Zugänge zu Hauptstiegen oder durch in Kellergeschossen liegende Leitungsöffnungen durchbrochen werden.

Verkleidungen an der Außenseite von Außenwänden, wie Wärme- und Schalldämmungen, sind einschließlich ihrer Isolierung und ihrer Unterkonstruktion sowie ihrer Befestigungen aus nicht brennbaren und nicht korrodierenden Baustoffen herzustellen.

(1) Außenwände sind - soweit es sich aus § 11 ergibt - wärmedämmend auszubilden.

(2) Fensterstürze sind brandbeständig auszubilden.

(3) Zwischen den Fenstern verschiedener Geschosse ist mindestens ein Abstand von 1,20 m - gemessen an der Außenseite der Außenwand - vorzusehen.

(1) Hochhäuser, die Aufenthaltsräume enthalten, sind mindestens mit einer Hauptstiege und einem Sicherheitsstiegenhaus (Abs 2) zu versehen. Liegen Aufenthaltsräume in einer Höhe von mehr als 50 m über dem angrenzenden projektierten Gelände, sind zwei Sicherheitsstiegenhäuser (Abs 2) vorzusehen.

(2) Sicherheitsstiegenhäuser sind in sich geschlossene brandbeständige Stiegenhäuser. Sie sind an einer Außenwand anzuordnen. Sicherheitsstiegenhäuser sind mit den Aufenthaltsräumen durch offene, brandbeständige Gänge, deren Brüstungshöhe mindestens 1,10 m betragen muß, oder über Schleusen, die mit brandhemmenden Türen und für Rettungsmaßnahmen geeigneten Fenstern zu versehen sind, zu verbinden. Sicherheitsstiegenhäuser dürfen nicht in Kellergeschosse geführt werden; eine Verbindung zwischen Kellergeschossen und dem Sicherheitsstiegenhaus darf nicht vorgesehen werden.

(3) Werden mehrere Kellergeschosse durch eine gemeinsame Stiege verbunden, muß von dieser ein direkter Ausgang ins Freie möglich sein. Sie muß gegen jedes Kellergeschoß durch brandhemmende Türen abgeschlossen werden.

(4) Ist ein Hochhaus in Brandabschnitte geteilt, gelten die Bestimmungen der Abs 1 bis 3 in gleicher Weise für jeden Brandabschnitt.

(5) Hauptstiegen sind gegen das oberste Kellergeschoß durch brandbeständige Türen, gegen die Zugänge in den übrigen Geschossen durch brandhemmende, nicht sperrbare Türen abzuschließen.

(6) Die Stiegen sind im obersten Vollgeschoß, im Dachgeschoß oder über Dach durch einen brandbeständigen Gang miteinander zu verbinden. Diese Regelung gilt in gleicher Weise für Stiegen von verschiedenen Brandabschnitten. Die Fluchtwege sind unter Angabe der Fluchtrichtung zu kennzeichnen.

(7) An der obersten Stelle jeder Stiege ist eine Rauchabzugsvorrichtung mit einem lichten Querschnitt von 10 v. H. der Stiegenhausgrundfläche vorzusehen. Diese Vorrichtung muß vom vorletzten Podest und vom Erdgeschoß aus betätigt werden können.

(8) Für die künstliche Belichtung von Hauptstiegen und ihrer Zugänge sind zwei voneinander unabhängige Energiequellen vorzusehen. Die Ersatzenergiequelle ist so einzurichten, daß sie sich bei Ausfall der anderen Energiequelle selbsttätig einschaltet. Die Ersatzenergiequelle muß auch von Hand aus eingeschaltet werden können und durch mindestens vier Stunden eine ausreichende Belichtung sicherstellen.

Hochhäuser sind mit zentralen Heizungsanlagen auszustatten.

(1) Luftleitungen und Dunstleitungen müssen brandbeständig ausgebildet werden.

(2) Klimaanlagen und Luftheizungsanlagen, die sich über mehr als ein Geschoß erstrecken, dürfen nur errichtet werden, wenn gleichzeitig eine automatische Brandmeldeanlage errichtet wird. Die Heizungsanlage und die Klimaanlage sind so auszubilden, daß sie sich bei Ansprechen der Brandmeldeanlage selbsttätig außer Betrieb setzen und der Luftumlauf in der Anlage zusätzlich durch Brandschutzklappen unterbrochen wird.

Schächte und Kanäle sind allseitig geschlossen auszuführen. Ein- und austretende Leitungen sind brandbeständig und dicht einzubauen. Öffnungen sind mit brandbeständigen Verschlüssen zu versehen.

Dachkonstruktionen von Hochhäusern sind aus nicht brennbaren Baustoffen herzustellen, wenn der Raum unter der Dachkonstruktion nicht begehbar ist.

(1) Hochhäuser, die Aufenthaltsräume enthalten, sind mit mindestens zwei Aufzügen zu versehen. Ab dem 17. Vollgeschoß sind mindestens drei Aufzüge und ab dem 25. Vollgeschoß mindestens vier Aufzüge vorzusehen.

(2) In einem Schacht dürfen nicht mehr als zwei Aufzüge angeordnet werden.

(3) Mindestens ein Personenaufzug muß zur Beförderung von Krankentragen und von Möbeln geeignet sein. Die Tragkraft und die Nutzfläche der Aufzüge ist nach dem sich aus dem Verwendungszweck ergebenden Bedarf zu bemessen.

(1) Hochhäuser sind an Wasserversorgungsanlagen anzuschließen. Wenn die Wasserversorgungsanlage nicht in allen Geschossen ständig einen Betriebsdruck von mindestens 1,5 bar gewährleistet, ist eine Drucksteigerungsanlage einzubauen.

(2) Bei jedem Hauptstiegenhaus ist eine Leerrohrsteigleitung anzuordnen, die im Erdgeschoß an der Außenwand des Gebäudes und in allen übrigen Geschossen an leicht zugänglichen Stellen den Anschluß von Schlauchleitungen der Feuerwehr zur Löschwasserversorgung ermöglicht. Die Steigleitung ist für einen Druck von mindestens 15 bar zu bemessen. Die Anschlüsse sind auffallend zu kennzeichnen.

Anstelle eines Abstellplatzes für Fahrräder gemäß § 50 dürfen überdachte Fahrradabstellplätze außerhalb des Gebäudes vorgesehen werden.

Für den Einbau einer zentralen Schaltstelle für elektrische Anlagen sind bauliche Vorkehrungen zu treffen.