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Österreich - Kärnten
Kärntner Bauvorschriften
geändert am 16.04.2008

VI. Abschnitt - Schulen

Schulgebäude und zur Schule gehörende Nebengebäude dürfen nur auf sonnigen, trockenen, windgeschützten und verkehrssicher gelegenen sowie im Hinblick auf den Außenlärm und den Grad der Luftverschmutzung geeigneten Grundstücken errichtet werden.

Schulgebäude sind so auszuführen, daß sie in ihrer inneren und äußeren Gestaltung den sachlichen, technischen und hygienischen Erfordernissen entsprechen.

(1) Für die Anordnung der Unterrichtsräume, ausgenommen Turnräume, im Schulgebäude gilt § 48 Abs 1 sinngemäß.

(2) Der für Schüler bestimmte Eingang in die Schule ist so anzuordnen, daß er von öffentlichen Verkehrsflächen mindestens 5 m entfernt ist.

(1) Unterrichtsräume sind:
a) Klassenräume,
b) Fachräume, wie Physiksäle, Zeichensäle, Musikzimmer, Sprachlabore,
c) Übungsräume, wie Werkräume, Handarbeitsräume, Schulküchen, Lehrwerkstätten und Maschinschreibsäle,
d) Turnräume, wie Turnsäle und Gymnastikräume.

(2) Unterrichtsräume sind im Gebäude entsprechend ihrem Verwendungszweck anzuordnen. Soweit Fachräume und Übungsräume für Tätigkeiten bestimmt sind, durch die sich eine erhöhte Brandgefahr ergeben kann, hat ihre Anordnung im Gebäude so zu erfolgen, daß Interessen der Brandsicherheit nicht verletzt werden. Lehrwerkstätten sind von anderen Unterrichtsräumen getrennt anzuordnen.

(3) In Sonderschulen dürfen Unterrichtsräume nicht über dem dritten Vollgeschoß angeordnet werden.

(4) Der Fußboden von Fachräumen und Übungsräumen darf nicht mehr als 1,20 m unter dem angrenzenden projektierten Gelände liegen. Dies gilt auch für Klassenräume, sofern vor den mit Belichtungsöffnungen versehenen Wänden auf die gesamte Länge dieser Wände in der Höhe des Fußbodens und in einer eine ausreichende Belichtung gewährleistenden Tiefe ein Lichtgraben angeordnet wird.

(5) Werden Turnräume einschließlich der ihnen zugeordneten Nebenräume in einem freistehenden Gebäude angeordnet, so sind sie mit dem Schulgebäude durch einen gedeckten Gang oder ähnliches zu verbinden.

Die Größe der Klassenräume, der Übungsräume und der Turnräume ist entsprechend den für den Verwendungszweck erfahrungsgemäß in Betracht kommenden Schülerzahlen sowie entsprechend der Art und des Zieles des Unterrichtes zu bemessen.

Auf dem Schulgrundstück sind überdachte, staubfrei befestigte Fahrradabstellplätze und staubfrei befestigte Stellplätze für Kraftfahrzeuge in einer der Größe der Schule entsprechenden Anzahl vorzusehen.

(1) Innenwände in Turnräumen sind stoßfest und ohne Vorsprünge und Nischen auszubilden.

(2) Wände, die besonderer Verschmutzung unterliegen, sind entsprechend hoch abwaschbar herzustellen.

(1) Alle Aufenthaltsräume in Schulgebäuden, insbesondere die Unterrichtsräume, sind gegen den Außenlärm und die Übertragung von im Gebäude entstehendem Schall ausreichend abzuschirmen.

(2) Die Bestimmungen des § 51 Abs 2 und 3 gelten sinngemäß.

(1) Stiegen, einschließlich der Podeste und Zugänge zu den Stiegen, sind mindestens brandbeständig herzustellen. Stufen sind gleitsicher auszubilden.

(2) Zwischen den Geschossen sowie vor Außenstiegen mit mehr als fünf Stufen sind Podeste anzuordnen. Diese Außenstiegen sind zu überdachen.

(3) Die Breite der Stiegen und Podeste ist entsprechend der Art und der Anzahl der ihnen zugeordneten Unterrichtsräume zu bemessen.

(4) Verzogene oder gewendelte Stiegen dürfen nicht vorgesehen werden.

(5) Die Breite von Gängen, die nicht ausschließlich zu Verwaltungsräumen führen, ist mit mindestens 1,80 m zu bemessen. Übersteigt die Bodenfläche der diesen Gängen zugeordneten Unterrichtsräume 225 m2, so ist die Breite des Ganges für je angefangene 25 m2 Bodenfläche mehr um je 8 cm zu vergrößern. Die Mindestbreiten dürfen durch Mauervorsprünge, Einbauten oder ähnliches nicht eingeschränkt werden.

Geländer und Brüstungen sind so auszubilden, daß ein Übersteigen verhindert ist. Verglasungen sind bis zu einer Höhe von 0,90 m über dem Fußboden abzusichern.

(1) Für die Beheizung sind Einzelöfen oder zentrale Feuerungsanlagen vorzusehen. Schulen mit mehr als drei Klassenräumen sind mit einer zentralen Feuerungsanlage zu versehen.

(2) Durch Heizkörper darf die Breite von Turnräumen nicht verringert werden.

(1) In Unterrichtsräumen ist eine ausreichende, den gesundheitlichen Anforderungen entsprechende Belichtung vorzusehen; ist dies durch Tageslicht nicht im gesamten Raum möglich, so ist die ausreichende Beleuchtungsstärke durch eine künstliche Belichtung sicherzustellen.

(2) Als ausreichend im Sinne des Abs 1 ist eine Belichtung dann anzusehen, wenn die Beleuchtungsstärke den Sehaufgaben in den jeweiligen Unterrichtsräumen entspricht.

(3) Belichtungsöffnungen in Klassen- und Fachräumen von Volksschulen und von Sonderschulen dürfen nicht gegen Turn- oder Spielplätze gerichtet angeordnet werden.

(4) Belichtungsöffnungen in Turnräumen sind bruchsicher zu verglasen.

(5) Bei den Fenstern von Klassenräumen, Fachräumen und Übungsräumen sind - soweit dies im Hinblick auf die Lage dieser Räume erforderlich erscheint - Sonnenschutzeinrichtungen vorzusehen.

(1) Werden Lüftungs- und Klimaanlagen vorgesehen, sind sie so anzuordnen, daß durch sie keine Belästigung durch Geräusche oder Zugluft entstehen kann.

(2) Aborte dürfen nicht unterhalb von Fenstern von Unterrichtsräumen entlüftet werden.

(1) Der Bodenbelag ist in allen Räumen, die Schülern zugänglich sind, gleitsicher und splittersicher auszubilden.

(2) Der Bodenbelag in Unterrichtsräumen ist fußwarm - in Schulküchen auch entsprechend wasserdicht - auszubilden.

(3) Die Fußböden in Turnräumen sind elastisch auszubilden.

(1) Die lichte Breite von Türen von Unterrichtsräumen muß mindestens 0,85 m betragen. Ins Freie führende Türen sind zweiflügelig und mit einer lichten Breite von mindestens 1,60 m herzustellen. Die lichte Breite von Türen von Geräteräumen muß mindestens 2,00 m betragen.

(2) Die Bestimmungen des § 114 Abs 1, 3 und 4 gelten sinngemäß.

(3) Nach Eingangstüren ist ein Windfang anzuordnen.

Die Wandflächen von Wasch- und Duschräumen sind bis zu einer Höhe von mindestens 1,50 m wasserabweisend herzustellen.

(1) Aborte sind als Wasserklosette auszubilden.

(2) Aborte für Schüler sind getrennt für Knaben und Mädchen und so anzuordnen, daß sie von den Unterrichtsräumen auf möglichst kurzem Weg erreicht werden können. Aborte für Lehrer sind getrennt von den Aborten für Schüler anzuordnen.

(3) Sitzzellen und Pißstände sind in ausreichender Anzahl vorzusehen.

Zentrale Verteileranlagen - ausgenommen für die Beheizung und die Alarmvorrichtung - sind im Leiterzimmer oder in dessen Vorraum oder im Dienstraum des Schulwartes anzuordnen. § 74 gilt sinngemäß.